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Archiv der Kategorie: Gesundheit

Herbstzeit – Pilz Zeit

29.10.16

Der Oktober hat uns doch noch einige Tage eines Sibirien-Hochs geschenkt: nachts starker Frost bis neun Grad und tags bei wenig über null blauer Himmel und Windstille. Morgens werden wir von Sonnenstrahlen in unserem Wohnzimmer begrüßt. Das Wetter war in den letzten zwei Wochen zuvor oft trüb und feucht mit Hochnebel. Anders als in den beiden Vorjahren hat es noch nicht geschneit. Viele Autofahrer haben schon die Reifen mit Spikes montiert, auf den Parkplätzen immer wieder mal PKWs, die mit laufendem Motor warmgehalten werden.

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Morgensonne

Mit den Nachtfrösten endet auch die für das russische Leben wichtige Pilzsaison. Sammeln von Pilzen ist neben dem Beerenpflücken und Angeln eine beliebte Freizeitbeschäftigung, vor allem, wenn es wie in diesem Jahr reichlich Pilze zu holen gab.  Viele Freunde waren an den Wochenenden nicht erreichbar, denn sie streiften mit Körben und Messern in den Händen durch die Wälder auf der Suche nach den beliebten Waldfrüchten. Die Erträge sind dann gern verteilte Gastgeschenke, Pilze frisch oder getrocknet, eingelegt in Salzlake oder in einer Vinaigrette. Bei einer Einladung erwähnte ich das Wort Pilze. Sofort zog Vitali sein Smartphone aus der Tasche und zeigte Fotos eines Waldstückes, der Boden übersät von den braunen Kappen der Steinpilze. Da konnte Marina nicht widerstehen, auch sie hatte den Reichtum des Waldes fotografiert. Es war wie ein Wettstreit um das tollere Bild. Selbstredend waren beide unglaublich bewundernswert.

Auf den Märkten und an vielen Stellen in der Stadt wurden Pilze angeboten, mal in größeren Mengen, mal in berührend kleiner Aufmachung.

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Pilzverkäuferin mit Fahrzeug

Ein wichtiges Gesprächsthema ist im Herbst der Austausch von Rezepten, denn es gibt viele Pilzgerichte für die man den Rat von Freunden gern annimmt. Rose steht da ein russisches Kochbuch zur Verfügung, das sie von ihren Schülern geschenkt bekam.

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Russische Küche, Version 2: Einfache Gerichte für jeden Tag

Eine besonders poetische Art, ein Pilzrezept zu beschreiben, hat Peter Steger kürzlich in seinem Blog „Erlangenwladimir.wordpress.com“ vom 15.10.2016 gewählt. Ich zitiere:

                   Die Früchte südlicherer Tage by wladimirpeter

>Der Herbst war sehr groß, und der Herr befahl den letzten Pilzen voll zu sein, gab ihnen noch Regen und zwei südlichere Tage in den russischen Wäldern. Wer jetzt kein Rezept hat, findet keines mehr, es sei denn hier im Blog:

Wir brauchen dazu nur 100 bis 150 g getrocknete Mischpilze oder was es noch an Frischware gibt, notfalls Champignons aus dem Laden, zwei Zwiebeln, acht bis neun mittelgroße Kartoffeln, Salz und – für die russische Küche unverzichtbar – Sonnenblumenöl. Die getrockneten Pilze quellen lassen, mit den Zwiebeln andünsten und in die ausgehöhlten Kartoffeln geben. Abschmecken und würzen ganz nach eigenem Geschmack, aber möglichst nicht das Pilzaroma übertönen. Die Kartoffeln dann in Alufolie einwickeln (es gibt sie mittlerweile endlich auch in wiederverwerteter Form zu kaufen) und auf ein Backblech oder in eine Pfanne legen. Bestreicht man die Folie mit etwas Sonnenblumenöl, lässt sie sich übrigens später leichter abnehmen.  Ab in die Röhre damit bei einer Temperatur zwischen 190 und 200 Grad, und nach etwa einer Stunde schon kann man zu Tisch bitten

– und danach wird man zufrieden wachen, lesen, lange Briefe schreiben…..<

Bei uns gab es natürlich oft Pilze, als Suppe, gebraten oder kalt eingelegt. Dabei scheint es nützlich zu sein darauf zu achten, wo man sie her hat. Rose hat damit ihre persönlichen Erfahrungen gemacht: 

Keine Schulnotizen

Ja, meine Erfahrungen waren leider nicht erfreulich. Auf unserer Wolgafahrt Ende September stand an einer Anlegestelle eine Babuschka mit gerade noch zwei Säckchen Steinpilzen, prächtigen Geschöpfen, die sie loswerden wollte. Sie gab sie uns zum Feierabendpreis von 150 Rubel (2,10 €) pro Kilo. Abends putzten wir sie und froren sie ein. Letzte Woche nun bereiteten wir daraus ein köstliches Gericht in Sahne-Sauce zu Bratkartoffeln. Die Freude hatte drastische Folgen: Am nächsten Tag hatte ich am Ausschnitt rote Bläschen, am Tag darauf an den Armen, am dritten Tag sah ich am ganzen Körper aus wie ein roter Streuselkuchen. Verzweifelt ging ich zur Allergologin, die das Phänomen sofort einzuordnen wusste: Vermutlich waren die Pilze neben Bärenklau (Herkulesstaude) gewachsen, der an der Wolga sehr verbreitet und über den bei Wikipedia folgendes zu lesen ist:

In der gesamten Pflanze (auch im Wurzelsystem) sind photosensibilisierende   Furocumarine enthalten, die nach Hautkontakt bei anschließender Bestrahlung durch Sonnenlicht phototoxische Reaktionen hervorrufen. Bei empfindlichen Menschen genügt bereits ein einfacher Kontakt mit der Oberfläche der Blätter. Die Reaktionen zeigen sich in Rötungen, Hautentzündungen, Reizungen und in schlimmen Fällen in einer blasenbildenden Dermatitis, die sich mit entzündlichen und schmerzhaften Blasenbildungen äußert. Diese können großflächig sein und Verbrennungen ersten bis zweiten Grades hervorrufen.

Pilze haben die Eigenschaft, die Nährstoffe aus der Umgebung aufzusaugen. Und so war meine Krankheit leicht erklärt und wurde sofort therapiert. Die ärztliche Behandlung in einer der hier sehr verbreiteten ‚Tonus‘-Polikliniken war eine gute Erfahrung. Meine Ärztin nahm sich Zeit für eine gründliche Anamnese und Erklärung, Blut wurde abgenommen, ich bekam eine Spritze, wurde eine halbe Stunde getropft, bekam antiallergische, Magen- und Stoffwechsel-Tabletten, Kortison-Salbe. Als ich zwei Tage später zur Nachuntersuchung kam, waren die Symptome weitgehend verschwunden. Einschließlich der Medikamente kostete die ganze Therapie umgerechnet 84 €, die man in Russland direkt bezahlt. So ist das Versenden von Rechnungen überflüssig. Wieder einmal fand ich, dass es kein Drama ist, hier krank zu werden. Allerdings darf man bei den Kosten nicht vergessen, dass ein Lehrer circa 250 € verdient.

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Sanatorium in der Stadt „Grüne Stadt“

28.03.2016

Zum ersten Mal in unserem Leben in einem Sanatorium und dann gleich in einem russischen, nämlich im „Санаторий им. ВЦСПС“ (Sanatorium namens WZSPS)! Der Aufenthalt dort wurde notwendig, weil Roses beginnende Hüftarthrose nach Auskunft der Ärzte da besonders gut – und je eher desto besser – behandelt werden kann.

Das Sanatorium wurde 1959 vom Zentralen Allunionsrat der Gewerkschaften gegründet, in Russisch abgekürzt ВЦСПС“ und den alten holprigen Namen trägt es heute noch. Es liegt nur 20 km von Nischni Nowgorod entfernt in einem Gebiet namens „Grüne Stadt“, das eher ein weitläufiger Wald mit Sanatorien, Erholungsheimen und einer Prominentensiedlung ist als eine Stadt. Und von „grün“ kann jetzt Ende März auch nicht gesprochen werden, es ist noch winterlich weiß.

Die Heilstätte verfügt über das „Mineralwasser Gorkowskaja Nr.1, das Mineralwasser Gorkowskaja Nr.2 und Schatkowski-Heilschlamm“. (Zitat aus dem Kurbüchlein, das jeder Patient bekommt und in das alle Anwendungen und Untersuchungen eingetragen werden). Im Bettenhaus, einem großen, sieben Stockwerke hohen Gebäude sind die Zimmer für 430 Gäste, die Essräume, die Küche, Labors, einige Behandlungsräume z.B. für Massagen und mehrere Arztzimmer. Die Anwendungen mit Wasser oder Schlamm oder mit größeren technischen Geräten werden in Nebengebäuden verabreicht. In der Trinkhalle „Bjuvet“ bekommt man das „sehr aggressive Mineralwasser Gorkowskaja 2“, (zitiert nach unserer Ärztin). Ein etwas in die Jahre gekommenes Clubhaus mit einer reich bestückten Bibliothek, Theatersaal, Tanzsaal und Billardzimmer lädt zu Freizeitbeschäftigungen ein.

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Bettenhaus

Was uns sofort auffiel: diese Kurklinik ist offensichtlich fest in weiblicher Hand. Wir begegneten nur Ärztinnen, die „Prozedury“ (Anwendungen) machen Krankenschwestern“, (nur beim Schlamm war ein Mann), in Küche, Reinigung, Verwaltung arbeiten ausschließlich Frauen. Männer sahen wir nur an der Pforte als „Ochrana“-Leute (Wachdienst), als Handwerker und bei Außenarbeiten – jetzt vor allem beim Schneeräumen. Allerdings ist der Direktor ein Mann.

Rose bekam gezielte Behandlungen für die Hüften verordnet, unter anderem Lasertherapie, Unterwassermassagen und Schlammbäder. Für mich waren angesagt: Perlbäder, Inhalieren, Fangopackungen und eine Magnetfeldtherapie. Erfahrene „Sanatorium-isten“ werden es bestätigen: die verordneten Anwendungen sind anstrengend, auch wenn jede einzelne entspannt. Nach sechs Prozedury waren wir mittags immer wohlig müde. Obwohl alles nah bei einander liegt, mussten wir uns sputen, um rechtzeitig von einem Termin zum nächsten zu kommen. Selten brauchten wir zu warten, alles war in der Regel pünktlich für uns vorbereitet.

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Waldweg beim Kurheim

Nachmittags lockte der Winterwald zu Nordic Walking, wobei wir wegen der vereisten und holprigen Wege die Stöcke sehr zu schätzen wussten. In dem Mischwald boten die dunklen Stämme der Erlen, Eichen und Pappeln einen Kontrast zum Schnee, natürlich gab es auch Birken, Tannen und Fichten. Auffallend war: wir sahen keine Vögel und auch keine Spuren von Wild. Außer dem leichten Rauschen des Windes und dem gelegentlichen Knarren von Bäumen war nichts zu hören. Auf einem Baumstumpf lagen Weizenkörner und Brotstückchen, auch dadurch wurden keine Tiere angelockt. Selbst im Kurgelände waren bei den Futterhäuschen zwar einige Tauben, nur eine einzige Blaumeise schnappte den Tauben ein großes Stück Brot weg. Wir wollen im Frühjahr dort mal einen Tag wandern oder Rad fahren. Mal sehen, wie es dann um die Vogelwelt bestellt ist. Dieses Erholungsgebiet liegt praktisch vor unserer Haustür, eine Fahrt 45 min mit dem Taxi, 450 Rubel.

Bei der Magnetfeldbehandlung musste ich meine Knie und Fußgelenke für 10 Minuten in Stahlringe legen, motiviert durch den Zuruf der Krankenschwester: „Entspannen sie sich!“. Während das wechselnde Magnetfeld langsam meine Glieder wärmte, entspannte ich mich – wie verlangt – und blickte entspannt – wie verlangt – nach oben. Was ich da sah, ließ mich weniger entspannt staunen: die Vorhänge waren nicht mit Gardinenhaken, sondern mit zweckentfremdeten Büroklammern an den Gleitern der Vorhangschienen befestigt.

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Unser Zimmer in der 4. Etage war nicht groß, außer der üblichen Ausstattung enthielt es Fernseher und Kühlschrank, (beides brauchten wir nicht), und einen Wasserkocher, den wir eifrig nutzten. Es gab sieben Steckdosen, also genug für unsere Computer und Telefone. Das bis zur Decke geflieste Bad enthielt Dusche und WC in moderner Ausstattung. Die Putzfrau war täglich zur Stelle und wartete stets geduldig bis unser Zimmer zum Putzen frei war.

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Unser Zimmer – das zweite Bett stand links vorn

Der Speiseplan war natürlich russisch, d.h. mit Drei-Gänge-Menüs zu Frühstück (!), Mittagessen und Abendbrot, morgens beginnend mit Kascha (Brei aus Gries, Reis oder Buchweizen), tags und abends mit Suppen, danach – auch morgens – Fleisch, Kartoffelbrei oder Nudeln, Salate, immer reichlich Obst. Nachmittags gab es zu Pulverkaffee oder Greenfield-Tee ein Gebäckstück und zwei Konfety (eingepackte Bonbons). Bemerkenswert wieder die Beobachtung, dass hier weniger als bei uns getrunken wird und offensichtlich auch die Klinik darauf ausgerichtet war, denn zu den Mahlzeiten wurde pro Person nur eine Tasse Kaffee oder Tee angeboten, mittags stattdessen ein kleines Glas russisches Kompott (Saft von eingemachtem Obst mit wenig Früchten). Wer mehr trinken wollte, konnte sich aus Wasserspendern bedienen oder in der von 12 bis 19 Uhr geöffneten Bar (ausschließlich alkoholfreie) Getränke kaufen. Gegessen wurde rasch, nach 15 oder 20 Minuten war der Speisesaal schon wieder leer.

Als ich einmal mittags in das Hauptgebäude ging, hielt neben mir ein Auto mit Blaulicht und dem Kennzeichen 001, ein Mann stieg mit seinem Fahrer aus und folgte mir. Die beiden Ochrana-Männer öffneten mir die Tür. Mir? Nein, Walery Schanzew, dem Gouverneur der Region Nischni Nowgorod, der in der nahegelegenen Prominentensiedlung wohnt und häufig zum Mittagessen hierher kommt. Ihm ist es auch verdanken, dass die Klinik ein modernes Schwimmbad mit einem 25-Meter Becken besitzt.

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Modernes 25 Meter Schwimmbecken

So weit war das alles gut und schön. Für mich wurde die Ernährung aber durch meine Sorbit- und Fructose-Intoleranz zum Problem. Ob es an den winzigen zwei Schlucken des aggressiven Mineralwassers Gorkowskaja 2 lag oder einfach an den Speisen, die ich nicht vertrug – ich weiß es nicht. Jedenfalls bekam ich nach einem Tag die für diese Intoleranzen typischen Verdauungsprobleme und das zum ersten Mal seit wir in Russland leben. Die mir verabreichten Pillen und Pulver halfen nicht – sie bewirkten, weil Zuckerersatz enthaltend, eher das Gegenteil, was die Ärztinnen verwunderte, die vermutlich mit einer Intoleranz dieser Art noch keine Erfahrungen hatten. Trotz der mindestens fünf von der Küche angebotenen Diäten und der äußerst hilfsbereiten Diätärztin dauerte es eine Weile bis ich eine Fructose- und Sorbit-freie Kost bekam, die mich dann schnell wieder beschwerdefrei machte, leider auf Kosten eines geschmackvolleren Essens.

Für uns unerwartet gab es in der Kurklinik kein WLAN. Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Wir waren verwöhnt, in allen Hotels und in vielen Cafes hatten wir bisher immer Zugang zu freiem Wifi. Rose konnte wegen des nötigen Kontaktes zur Schule aber nicht warten bis das für „die nächsten Tage“ versprochene WLAN eingerichtet war. Wir fuhren in die benachbarte Stadt Kstowo, wo wir im Internetladen MTS ein Modem erstanden. Was wir von dieser kleinen Stadt sahen, war weniger erbaulich: Klötze von Plattenbauten boten ein tristes Bild. Der Taxifahrer sagte, diese seien erst in den letzten Jahren errichtet worden, weil es wegen der Nähe zu Öl- und Gasfirmen hier relativ günstige Arbeitsmöglichkeiten gäbe und deshalb viele Leute herzögen. Bis vor fünf Jahren sei Dserschinsk die am meisten verschmutzte Stadt Russlands gewesen, jetzt sei es Kstowo. Ob das so stimmt, sei dahingestellt, wir waren jedenfalls froh, wieder in unserem Wald und natürlich wieder mit der Welt verbunden zu sein. Übrigens war WLAN nach den zehn „nächsten Tagen“ unserer Kur immer noch nicht in Betrieb.

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Halt des Taxis am unbeschrankten Bahnübergang

Von den Ärztinnen und Krankenschwestern, der Putzfrau und auch von der netten Betreiberin der Bar wurden gebeten, für das Sanatorium zu werben. Und das tun wir nach unseren Erfahrungen sehr gern und mit voller Überzeugung. Wer mindestens zehn Tage bucht, hat alle Anwendungen und die ärztliche Betreuung inclusive. Wir zahlten pro Tag und Kopf 2400 Rubel (z.Zt. 75 Rubel = 1 €). Das ist selbst mit der weiten Anreise aus Deutschland ein günstiger Preis und für jeden der Russisch spricht oder einen Partner hat, der dolmetschen kann, sehr zu empfehlen.

603902, Россия, Н. Новгород      к.п.Зеленыи Город, Санаторий им.ВЦСПС

Тел: 007 831 438 77 89,   007 831 438 77 39,    007 831 438 78 25

 

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Das Clubhaus hinter Bäumen

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Dem Theatersaal sieht man die Jahre an

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Die gut ausgestattete Bibliothek im Clubhaus

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Liebe Leute, Lenin weist doch in die andere Richtung

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Schwimmhalle, davor Rohre der Fernheizung

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Von oben wärmt die Morgensonne, von unten wärmen die hier vergrabenen Fernheizungsrohre, da lässt es sich auch bei minus vier Grad gut schlafen!